PGA Tour 2K25

Nach der Pause merkt man deutlich, dass PGA Tour 2K25 der Serie gutgetan hat. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt alles runder, durchdachter und insgesamt einfach besser umgesetzt.

Deutlich verbesserte Präsentation

Optisch hat sich einiges getan: Die Plätze sind detailreich gestaltet, die Lichtstimmung ist stimmig und auch die Profis sehen ihren realen Vorbildern deutlich ähnlicher. Es ist vielleicht kein übertriebenes Sport-Spektakel, aber für eine Golfsimulation sieht das hier wirklich stark aus.

© Take-Two Interactive Software / PGA TOUR
Nur wer fleißig übt, kann ein Meister dieses Sports werden.

EvoSwing als spielerisches Highlight

Das Highlight ist ganz klar die neue EvoSwing-Mechanik. Die Schläge fühlen sich präziser an, man bekommt direkt Feedback und merkt, was man besser machen kann. Gleichzeitig bleibt das Spiel zugänglich. Wer möchte, kann auch mit der klassischen Steuerung spielen. Dadurch funktioniert es sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Spieler richtig gut.

© Take-Two Interactive Software / PGA TOUR
Am Abschlag muss man die Ruhe bewahren, der Ball muss im Grünen bleiben.

Motivierender Karrieremodus mit kleinen Schwächen

Der Karrieremodus motiviert ebenfalls. Man erstellt seinen MyPlayer, wählt einen Archetypen und arbeitet sich Schritt für Schritt nach oben. Mit Skill Trees, Attributen, Ausrüstungs-Upgrades und regelmäßigen Belohnungen fühlt sich der Fortschritt spürbar an.

Weniger gelungen sind die eher belanglosen Interviews und die etwas emotionslosen Rivalitäten. Auch die Kommentatoren könnten mehr Energie vertragen.

Dazu kommt die Online-Pflicht selbst im Karrieremodus, was bei Ladezeiten oder Verbindungsproblemen nerven kann.

© Take-Two Interactive Software / PGA TOUR
Mit Erfolg eingelocht. Da freut sich selbst der Avatar.

Umfangreicher Multiplayer und faire Progression

Im Multiplayer gibt es genügend Modi, um langfristig Spaß zu haben, egal ob klassisch oder etwas arcade-lastiger wie bei Topgolf. Mikrotransaktionen sind zwar vorhanden, aber nicht zwingend notwendig, um gut voranzukommen. Dafür könnt ihr euch auf insgesamt 27 Golfplätzen austoben und sogar ein Level-Editor ist mit dabei. Golf-Veteranen werden damit ihren Spaß haben, wenngleich die Simulation nicht bei jedem einschlägt wie ein Hole-in-One.

Fazit: 8/10

PGA Tour 2K25 ist ein klarer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger. Die neue Schwungmechanik überzeugt, die Präsentation ist sichtbar verbessert und die Karriere bietet genug Tiefe, um lange dranzubleiben. Es gibt kleinere Schwächen im Drumherum, aber insgesamt ist es aktuell die beste Golfsimulation auf dem Markt. Wer Golf mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Für viele Funktionen inkl. Story wird jedoch eine Online-Mitgliedschaft vorausgesetzt, was den Spielspaß schmälert.

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