Reigns: The Witcher
Das beliebte Computer- und Mobile-Spiel Reigns hat einen Nachfolger bekommen. Diesmal im großartigen The Witcher-Universum. Als Balladensänger Rittersporn erzählen wir Geschichten rund um den berühmten Hexer Geralt von Riva. Dabei haben wir die Entscheidungen der Geschichte stets selbst in der Hand und dürfen somit Geralts Abenteuer lenken. Ob das Spiel für spannende Stunden sorgt, erfahrt ihr im Test.
Rittersporn Balladen – Der Ruhm eines abenteuerreichen Hexers
Als treuer Begleiter Geralts taucht Rittersporn bereits in den Büchern und Spielen der The Witcher-Serie auf. Der Barde erzählt in Reigns: The Witcher seine ausgeschmückten Geschichten über seinen Hexer-Freund. Hierbei tauchen auch bekannte Persönlichkeiten aus dem Witcher-Universum, wie beispielsweise Yennefer von Vengerberg auf. Die Geschichten sind abwechslungsreich erzählt und bleiben durch das stetige Mitbestimmen von uns als Spieler spannend. Selten kann es vorkommen, dass einige Storys sich mit der Zeit wiederholen.
Das Spielprinzip
© Devolver DigitalWie bei den Reigns-Spielen typisch, besteht unsere Aufgabe darin, mit unseren Entscheidungen die Story voranzutreiben. Dabei können wir immer zwischen zwei möglichen Reaktionen wählen und die Story-Karte in der Bildschirmmitte entweder nach links oder rechts wischen. Hierbei müssen wir jedoch stets vier Attribute im Blick behalten: sind Menschen Geralt wohlgesinnt, sind nichtmenschliche Geralt wohlgesinnt, sind Zauberer Geralt wohlgesinnt und zu guter Letzt wie konzentriert folgt Geralt dem Pfad der Monsterjäger. Doch Achtung, keines der vier Attribute, welche in Form von vier unterschiedlichen Symbolen am oberen Bildschirmrand angezeigt werden, dürfen vollständig gefüllt oder leer werden. Geschieht dies, ist unser Durchlauf vorbei und Rittersporn beendet die Ballade mit Geralts Tod oder einem anderen schlimmen Ausgang.
© Devolver DigitalNeben unserem Bemühen, die Symbole immer im Gleichgewicht zu halten, haben wir drei Aufträge. Diese Aufträge schalten wir mit der Zeit frei und sie bieten eine schöne Abwechslung im Gameplay-Loop, da wir zum Teil taktisch unkluge Entscheidungen treffen müssen, um sie zu erledigen. Die Aufträge können mit bis zu drei Sternen abgeschlossen werden. Wenn wir dies geschafft haben, gibt es viele Punkte für uns und der Auftrag ist erledigt, womit wir ihn als eine Auftragskarte freischalten.
Neben den Aufträgen bieten kleine Kampf-Minispiele in 2D-Optik und Ausflüge zu den Höfen einiger Adligen eine angenehme Vielfalt. Bei den Ausflügen können wir unsere freigeschalteten Auftragskarten in cleverer Kombination einsetzen, um die Gäste der Adligen zu erfreuen.
© Devolver Digital Ziel des Spiels ist es insgesamt, durch unsere Entscheidungen die Ballade Rittersporns möglichst lange am Laufen zu halten. Je nach durchgehaltenen Tagen und abgeschlossenen Aufträgen erhalten wir Punkte, die wir in unserem nächsten Durchlauf versuchen können, zu überbieten. Wer stets nach neuen Highscores lechzt, wird dabei motiviert. Jedoch hätten wir uns an einigen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht.
Technische Umsetzung
Das Spiel läuft auf dem PC sehr gut und sieht ansprechend aus. Neben einer Tastatursteuerung ist ebenfalls eine Controller-Steuerung möglich. Anfängliche kleine Bugs bei der Steuerung wurden nach dem ersten Update behoben. Auch wenn die PC-Steuerung sehr gut funktioniert hat, ist das Spiel in seiner Darstellung und Handhabung primär für die mobilen Plattformen optimiert. Daher ist meine Empfehlung, eher das Spiel für das Smartphone oder Tablet zu erwerben als für den PC.
Wer die The Witcher-Spiele kennt wird sich zudem über die musikalische Untermalung freuen. Denn der tolle Soundtrack ist zum Teil aus dem Spiel übernommen und begleitet unsere Abenteuer.
Fazit 8/10
Reigns: The Witcher bietet eine kurzweilige und spaßige Unterhaltung insbesondere für The Witcher-Kenner. Das Spiel läuft sehr rund und kann mit seinem Gameplay-Loop überzeugen. An einigen Stellen merkt man jedoch, dass es vor allem für mobile Plattformen ausgelegt ist. Wer Freude dabei hat, seine eigenen Rekorde immer wieder aufs Neue zu überbieten und dabei noch Geschichten im The Witcher-Universum erleben möchte, für den ist das Spiel jedoch absolut einen Blick wert.
Für Florian gehören Spiele schon immer zum Leben dazu. Schon als kleines Kind begeisterten ihn sowohl Karten- und Brettspiele als auch Videospiele. Durch einen ebenso spielebegeisterten Vater schon in jungen Jahren mit Videospielen in Verbindung gekommen, konnte er schon früh in die Welt der PC Spiele eintauchen. So waren einige seiner ersten Spiele „Fritz & Fertig“, ein Spiel zum Lernen von Schach und das Spiel „Robin Hood – The Legend of Sherwood“. Doch nicht nur der PC bot tolle Titel zum Zocken, weshalb Florian ebenso Spiele auf der Handheld- Konsole „PSP -Playstation Portable“ und der Playstation 3 zockte. So lernte er auf der PSP die „Monster Hunter“-Reihe lieben und konnte auf der PS3 zum ersten Mal Titel wie „Red Dead Redemption“ und „GTA 5“ erleben.
