Mario Tennis Fever

Auch wenn die aktuellen Temperaturen noch nicht ganz dazu passen, hat Nintendo mit Mario Tennis Fever die Tennissaison eröffnet. Das Sportspiel kommt mit einer neuen Spielmechanik daher und bringt etwas Schwung in den Nintendo Switch 2-Alltag. Ob ich dabei ins Schwitzen kam oder die Sätze ohne viel Anstrengung für mich entscheiden konnte, erfahrt ihr im Test.

Fever-Schläger als Gimmick

Das große Gimmick im neuesten Tennis-Ableger sind die Fever-Schläger. Jeder Schläger verfügt über einzigartige Fähigkeiten, die aktiviert werden können, sobald die Fever-Leiste eures Charakters gefüllt ist. Dann könnt ihr unter anderem Feuerbälle und Eisflächen auf dem Feld erscheinen lassen, um es eurem Kontrahenten schwer zu machen. Insgesamt gefällt mir das Gimmick sehr gut, da ihr immer wieder neue Schläger freischaltet, was die Spiele abwechslungsreich macht.

© Nintendo / CAMELOT
Bereits das Hauptmenü offenbart die vielen Inhalte von Mario Tennis Fever.

Ansonsten bekommt ihr aber eine klassische Mario Sport-Kost. Jeder der vielen Charaktere, die zum Teil erst freigespielt werden müssen, hat eigene Stärken und Schwächen, sodass ihr die Wahl des Spielstils habt. Präzise Schläge, enorme Kraft oder eine hohe Geschwindigkeit – ihr habt es in der Hand. Gepaart mit den Fever-Schlägern ergeben sich etliche Kombinationen und das ausprobieren macht enormen Spaß.

Hierzu finden sich im Spiel gleich mehrere Modi wieder. Im Story-Modus dürft ihr beispielsweise Mario dabei helfen, wieder seine ursprüngliche Form zu erlangen, nachdem er in seine Baby-Form verwandelt wurde. Hierzu müsst ihr allerlei Minispiele und kleinere Matches in einem semi-offenen Bereich absolvieren, um die alte Stärke zurückzuerlangen.

Im Rahmen der Cups dürft ihr nach drei Pokalen wetteifern, die sowohl im Einzel als auch im Doppel in Turnierform erlangt werden müssen. Der Missionsturm bietet euch hingegen allerlei Aufgaben, die euer Geschick auf die Probe stellen. Für gehörig Spaß sorgt auch der Spezialmix, in welchem ihr Tennismatches mit besonderen Regeln absolviert.

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Die Fever-Schläger sorgen für Chaos auf dem Spielfeld.

Zuletzt sind noch der Realmodus und das Freie Spiel zu nennen. Geht es bei ersterem darum, die Bewegungssteuerung der Switch 2 zu nutzen, verbirgt sich hinter dem freien Spiel eben genau das. Ihr bestimmt frei über Regeln, Stärke des Computers und nee und könnt ganz eigene Matches kreieren.

Spielspaß für Mehrspieler

All die Spielmodi sind fernab des Storymodus auch mindestens zu zweit spielbar, was Mario Tennis Fever zu einem Mehrspieler-Spektakel macht. Hinzu kommen Rang-Matches und Online-Spiele sowie das lokale Miteinander, was sogar per GameShare funktioniert. Wer sich hier über zu wenig Abwechslung beschwert, hat die Tiefe noch nicht entdeckt, die im Gesamtpaket steckt.

Dennoch muss ich auch Kritik äußern. Der Abenteuermodus fühlt sich beispielsweise zu einem großen Teil wie eine Aneinanderreihung von Minispielen an, ohne wirklich spannend zu bleiben. Cups hatten es ebenso mehr sein dürfen, da diese mein persönlicher Favorit in den Sportspielen mit Mario sind.

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Im Doppel gibt es noch mehr Action auf dem Spielfeld.

Wirklich nervig finde ich hingegen das Freischalten neuer Charaktere und Fever-Schläger. Hier fehlt mir persönlich nämlich die Kreativität. So schaltet ihr das meiste nämlich einfach frei, wenn ihr genug Matches gespielt habt. Viel besser wäre es gewesen, bestimmte Aufgaben wie im Missionsturm zu bewältigen, um kleinere oder größere Extras zu erhalten. Auch dass man von Beginn an sieht, welche Charaktere man noch erhält, nervt, da es einem die Überraschung nimmt.

Den Spielspaß haben mir meine Kritikpunkte aber nur bedingt genommen. Mario Tennis Fever ist ein Multiplayer-Spektakel und ich werde noch viele Stunden in dem heimischen vier Wänden die Joy-Con schwingen. Vor allem technisch wird euch nämlich eine stabile Framerate mit satten Farben und einer tollen Grafik geboten, was das Tennisfieber entfacht.

Fazit: 8/10

Mario Tennis Fever bietet vor allem im Mehrspieler-Modus etliche Möglichkeiten sich auszuleben. Dank Online-Modi, GameShare, Cups, Missionen und mehr bekommt ihr eine Fülle an Inhalten geboten. Der Einzelspielermodus überzeugt mit der Story kaum und auch das Freischalten neuer Extras wie der vielen Charaktere hätte besser gestaltet sein können. Dennoch erlebt ihr hier ein phänomenales Sportfest auf der Switch 2, woraus sich vielleicht noch das ein oder andere Online-Turnier entwickelt.

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